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Liebe Gemeindemitglieder,
die Glocken von Forheim haben zehn Monate lang geschwiegen.
Ein sehr langes "Glocken - Fasten" war das. Wer das nebenstehende Bild genau betrachtet, sieht zwischen Klöppel und Balken ein Spinnennetz.
Dieses Bild ist nun Geschichte. Denn seit dem 12. Februar läuten die Forheimer Glocken wieder. Das ist Grund zu großer Freude in Forheim und hoffentlich können sich die anderen Gemeinden mitfreuen.
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Das Glockenläuten in Forhein ist auch Grund zur Dankbarkeit. Dankbarkeit für bisher über 150 Stunden ehrenamtlicher Arbeitsleistung, die dazu geholfen haben, die Baukosten um rund 6000 € zu senken. Dankbarkeit für bisher knapp 2000 €, die von Einzelpersonen und Vereinen für die Sanierung des Glockenstuhls und der Glockentechnik gespendet wurden. Und für ungezählte Stunden der Überlegung, Planung und des Engagements in vielen "kleinen" Dingen wie z.B. indem für das leibliche Wohl der Arbeiter gesorgt wurde.
Nun gliedern die Glocken wie eh und je mit ihrem Geläute den Tag und die Woche und rufen auf, auch Gott zu danken für unsere Dorfgemeinschaft und für die Begleitung jedes Einzelnen.
Die beginnende Fastenzeit kann uns ein Anlass sein, dem was die Glocken rufen, bewusster und genauer zuzuhören:
Auf der großen Glocke aus dem Jahr 1950 steht geschrieben: "Ein feste Burg ist unser Gott". Damit erinnert sie an die gute Nachricht, dass wir geborgen, getragen und geliebt sind, bevor wir irgendetwas auf dieser Welt leisten und unabhängig davon, ob wir etwas leisten können. Die große Glocke lädt uns ein, uns in Gottes Liebe fallen zu lassen.
Auf der mittleren Glocke, ebenfalls aus dem Jahr 1950, steht: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zuküntige suchen wir. Dem Andenken der Gefallenen der Weltkriege" Sie erinnert an unsere Verstorbenen, besonders an die, die fern der Heimat begraben sind und damit daran, dass Gott alle Schritte unseres ganz persönlichen Lebensweges begleitet, auch die schwersten.
Die kleine Glocke aus dem Jahr 1875 trägt die Inschrift: "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" und ruft damit zum Lob Gottes, zu unserer Antwort auf Gottes Zusage und Gottes Begleitung auf.
Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Martin Rehner
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